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Aktion sicheres Kinderzimmer Drucken E-Mail

Alle neugeborenen Laakirchner Kinder erhalten einen Rauchmelder

Es werden Leben gerettet! 

Die Freiw. Feuerwehr der Stadt Laakirchen hat daher beschlossen, ab 1. November 2007 allen neugeborenen Kindern in Laakirchen einen Heimrauchmelder zu schenken.

Mit dieser Aktion sollen alle Gemeindebürger von der Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit dieses Warninstrumentes überzeugt, aber auch zum Ankauf weiterer Heimrauchmelder animiert werden. Im Idealfall befindet sich in jedem Wohnraum, mit Ausnahme der Nassräume, ein Heimrauchmelder.

Die Laakirchner Kinderzimmer werden mit einem Rauchmelder Modell „Flamm EX“ ausgestattet, dem Testsieger bei einem österreichweiten Vergleichstest.

Mit der Durchführung einer Initiative für ein sicheres Zuhause soll erreicht werden, dass möglichst alle Haushalte mit Heimrauchmeldern ausgestattet werden, denn die Ergebnisse in Ländern in Europa, in denen der Einsatz von Heimrauchmeldern bereits zum Gesetz erhoben wurden, zeigen, dass bis zu 50% an Brandopfern und Sachbeschädigungen nicht unbedingt nötig sind.

Milliarden werden jährlich für sichere Autos ausgegeben, am Arbeitsplatz ist der Arbeitgeber weitgehendst für die Sicherheit zuständig, daheim aber ist es jeder Bürger für sich und seine Familie. Und hier sind die häufigsten Brände mit Todesopfern angesiedelt.

Daheim sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen;

Überzeugen Sie sich selbst, Ihre Verwandten und Bekannten, Ihre Freunde im Verein etc. von der Notwendigkeit des Einsatzes von Heimrauchmeldern. Sprechen Sie vielleicht auch Ihren Betriebsrat oder Ihre Personalvertretung auf Unterstützung an. Wir unterstützen Sie nicht nur durch Information und Veröffentlichungen, sondern haben auch durch entsprechende Verhandlungen erreicht, dass die Testsieger allen Interessierten ihre Erzeugnisse zu absoluten Tiefstpreisen zur Verfügung stellen.

Ein heute installierter Rauchmelder kann bereits morgen Ihr Leben und das Ihrer Familie retten, Sie zum Lebensretter machen, und das zu ganz geringen Kosten. Eine Versicherung kann das nicht. Und Gesetze kommen häufig viel zu spät.

Praxistest: Optische Rauchmelder für den Heimbereich

Im Februar 2002 wurde erneut ein Praxistest über die Funktionsfähigkeit von Rauchmeldern für den Heimbereich durchgeführt, der erstmals 1998 zur Anwendung kam.

Rauchmelder im Heimbereich als Lebensretter

Brände in Österreichs Haushalten fordern jährlich rund 40 Todesopfer. Innerhalb der EU ist das zwar eine der niedrigsten Raten, doch auch das sind  40 zu viel! Am gefährlichsten sind Wohnungsbrände, die in den Nacht- und frühen Morgenstunden entstehen und die Bewohner im Schlaf überraschen. Häufig sind es so genannte Schwelbrände, die durch zu wenig Verbrennungsluft nicht richtig aufflammen, sondern oft stundenlang an versteckten Stellen schwelen, bevor die ersten Flammen sichtbar werden. Zu den häufigsten Brandursachen zählen unachtsamer Rauchen (z.B. Rauchen im Bett), Heizgeräte, die zu knapp an leicht brennbaren Materialien (z.B. Vorhänge) betrieben werden, Hitzestaus oder Kurzschlüsse in defekten – meist älteren – Elektrogeräten , sowie offenes Feuer und Licht (z.B. unbeaufsichtigt brennende Kerzen, heiße Asche in Abfalleimern, zündelnde Kinder, etc.).

  • Die meisten Brandopfer kommen nicht durch die Flammen, sondern durch giftigen Brandrauch ums Leben.
  • Das gefährlichste Rauchgas ist das geruchlose Kohlenmonoxid, das zu verminderter Sauerstoffaufnahme, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tod führen kann.
  • Dabei gibt es eine einfache und billige Lösung, wie man diesem Szenario entgehen kann: Rauchmelder für den Heimbereich.
  • Optische Rauchmelder erkennen frühzeitig den Rauch und warnen durch einen lauten pulsierenden Ton. Dadurch werden die Hausbewohner zu einem Zeitpunkt alarmiert, an dem die Flucht in die Sicherheit noch möglich ist und ein größerer Brand vermieden werden kann. Heimrauchmelder können ihr Leben retten!
  • Im Gegensatz zu Österreich und Deutschland ist die Installation von Rauchmeldern in den USA, Kanada, Australien, Großbritannien und Norwegen Pflicht. ,,Die Zahl der Brandopfer ist überall dort, wo die Geräte eingesetzt werden, drastisch zurückgegangen.
  •  In Großbritannien zum Beispiel, wo Rauchmelder noch 1987 nahezu unbekannt waren, ist die Zahl der Brandtoden seitdem von 929 auf 676, also 27 %, gesunken. Ähnlich die Situation in den USA: Seit 1977 nahm die Zahl der Todesopfer bei Haus – und Wohnungsbränden um nahezu 40 % ab.“
  • In der in Österreich gültigen neuen ,, Technischen Richtlinie vorbeugender Brandschutz TRVB N 115- Brandschutz in - Büro und Wohngebäuden“ wird empfohlen, in jeder Wohneinheit bzw. jedem Stockwerk zumindest einem Heimrauchmelder zu installieren.
  • Es sind außerdem Bestrebungen im Gange, die Errichtung von Heimrauchmeldern auch gesetzlich zu verankern.

Wie funktionieren optische Rauchmelder, wie werden sie installiert?

Heimrauchmelder sind kleine, untertassengroße Geräte, die optisch unauffällig an der Zimmerdecke angebracht werden. Über ein fotooptisches Messverfahren wird mittels einer Lichtzelle die Konzentration der Rauchpartikel in der Luft gemessen und bei Erreichen einer bestimmten Dichte der Alarmton ausgelöst (Streulichtprinzip). Bei einer Lautstärke von über 85 dB ist dieser Ton nicht nur in dem Raum wo der Melder montiert ist hörbar, sondern auch außerhalb – selbst durch geschlossene Türen.

Die Montage der meisten Melder ist sehr einfach und erfolgt mit Hilfe zweier Schrauben, die dem Melder beigepackt sind.

Heißer Rauch steigt nach oben, deswegen müssen Melder an der Decke angebracht werden. Da sich die Luft in den Ecken nicht bewegt, ist eine Anbringung in der Deckenmitte vorzuziehen, wobei auf einen Mindestabstand von 50 cm zu Wänden und Ecken zu achten ist. Alle Heimrauchmelder werden mit je einer 9 Volt-Blockbatterie betrieben und sind somit netzunabhängig. Die Melder könnten zwar auch ans Netz angeschlossen werden, jedoch ist dadurch bei Stromausfall kein Schutz mehr gegeben. Um volle Funktion zu garantieren, sollen nur hochwertige Batterien verwendet werden, Akkus sind zu vermeiden.

Jeder Melder sollte zumindest über drei wichtige Kontrollfunktionen verfügen:

  • Testknopf zum Prüfen des Alarmtones
  • Optisches Blinksignal, das Funktion und Einsatzbereitschaft des Melders anzeigt
  • Akustisches Signal bei notwendigem Batteriewechsel

Wartung der Melder

Von den meisten Herstellern wird empfohlen, den Prüfknopf ca. einmal pro Woche zu betätigen. Dadurch wird ein kurzer Probealarm ausgelöst. Die Batterie muss durchschnittlich einmal jährlich ausgewechselt werden. Der Batteriewechsel wird durch einen kurzen Piepston in einem Intervall von 40 bis 60 Sekunden angezeigt. Das Signal soll bis zu 30 Tagen lang hörbar sein, damit auch nach allfälligen Urlauben erkannt werden kann, ob zwischenzeitlich die Batteriespannung soweit gesunken ist, dass ein Batteriewechsel erforderlich ist.

Wo erhält man optische Rauchmelder?

Rauchmelder für den Heimbereich bekommt man in den meisten Baumärkten, Elektrofachgeschäften und bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Laakirchen.

Die wichtigsten Prüfkriterien

  • -Rauchempfindlichkeit der Melder bei den angewandten Rauchversuchen
  • -Kontrollfunktionen (Prüfknopf, optisches Blinksignal und akustisches Warnsignal bei Batterieschwäche)
  • -Alarmlautstärke
  • -Lebensdauer der Batterie (verbunden mit dem Stromverbrauch)
  • -Verhalten bei reduzierter Spannung
  • -Zusammenschaltbarkeit mit anderen Meldern / Funkadapter
  • -Montage
  • -Bedienungsanleitung
 
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